Energiegewinnung aus der Natur

 

Wärmeversorgung / Kühlung
Die Beheizung erfolgt pro Gebäude autark und wird durch das patentierte "SolarEis"-Speichersystem der Fa. isocal realisiert.

Dieses System besteht aus mehreren Komponenten: Das zentrale Element bildet ein Eisspeicher in der Erde, der mehrere Wärmepumpeneinheiten in den einzelnen Technikräumen der Gebäude speist und mit Absorberflächen auf den Pultdächern der Gebäude gekoppelt ist. Im Eisspeicher wird die zur Versorgung der Gebäude benötigte Raumwärme eingelagert, die zuvor mittels Sonnenenergie, Lufttemperatur oder Erdwärme erzeugt wurde.

In den einzelnen Gebäuden werden zusätzliche Warmwasserspeicher installiert, um jederzeit eine ausreichende Menge an warmem Wasser bereitzuhalten.

Das System der "SolarEis"-Speicherung birgt im Sommer außerdem die Möglichkeit der nahezu kostenlosen Kühlung der Gebäude über das Fußbodenheizungssystem mit Hilfe des produzierten Eises im Speicher.

Systembeschreibung "SolarEis"-Speichersystem ►

Stromerzeugung
Für den Betrieb der Wärmepumpen werden auf den Dachflächen Photovoltaikanlagen installiert. Die Dachflächen der Gebäude sind größtenteils südlich ausgerichtet, die Dachflächen der Gebäude 2 und 3 haben eine westliche Ausrichtung.

Die jährlich erzeugte Energie beträgt ca. 103.000 kWh/a und bewirkt eine deutliche Energieeinsparung zum Betrieb der Wärmepumpen sowie der allgemeinen elektrischen Verbraucher.

Weiterhin erhalten die Gebäude zur Steuerung von
· Raumtemperatur
· Beleuchtung
· Sonnenschutz

eine KNX-Steuerung, damit die einzelnen Wohnungen individuell durch die intelligente Vernetzung moderner Haus- und Gebäudesystemtechnik gemäß EN 50090 und ISO/IEC 14543 geregelt werden können.

Dachaufsicht mit PV-Flächen ►


Sensorgesteuerte Lüftungsanlage
Je besser die Dämmungen und je dichter die Gebäudehüllen, umso wichtiger wird die Kontrolle der Luftqualität in den Wohnräumen.

Zukünftig verfügen alle 44 Wohnungen des viergeschossigen Bauprojekts über eine intelligente Healthbox.

Das bedarfsgeführte Abluftgerät wird im Standard mit Invisivent AKD Lüftungssystemen kombiniert, die über den Fensterrahmen integriert, die Frischluftzufuhr sicherstellen. Sensorgesteuert sorgt die Healthbox auf diese Weise für die Entsorgung verschmutzter Luft und zugleich für eine kontinuierliche und schallgedämmte Frischluftzufuhr. Vorteil dieser Lösung ist eine erhebliche Reduktion der zu verbauenden Luftkanäle, die intelligente sensorgesteuerte Elektronik und der Verzicht auf eine intensive und teure Wartung.

Unterm Strich, das beweist eine Untersuchung des Fraunhofer-Instituts für Bauphysik, Stuttgart, ist die Healthbox vergleichbar energiesparend wie eine komplexe Anlage mit Wärmerückgewinnung. Der Einbau einer Healthbox inklusive aller dafür erforderlichen Kanäle benötigt nicht mehr als einen Tag.

Wenn die Anlage in Betrieb genommen wird, benötigt sie durchschnittlich sieben Minuten um sich mit ihrer intelligenten Steuerung und den Sensoren vollautomatisch selbst zu kalibrieren. Mit vier voreingestellten Kennkurven können die Bewohner ihren individuellen Bedarf beispielsweise bei Abwesenheit, oder wenn Besuch kommt, regeln. Darüber hinaus kontrolliert die „Gesundheitsbox“ permanent die Luftqualität in den Räumen, indem sie kleine Luftmengen ansaugt und mit ihren Sensoren prüft.

Planung:















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Etgenium GmbH
Niederlassung Westerwald
57520 Langenbach b.K.